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Erster Rudolf-Engelhorn-Preis an Musikschule Butzbach durchgeführt
Seit 22 Jahren ist Prof. Dr. Rudolf Engelhorn ehrenamtlich im Vorstand der Musikschule Butzbach tätig und leitet zusammen mit den weiteren Vorstandsmitgliedern mit viel Einfühlungsvermögen die Geschicke der Musikschule. Nun hat er zusätzlich einen nach ihm benannten Wettbewerb ins Leben gerufen, welcher am ersten Novemberwochenende zum ersten Mal in der Musikschule stattfand. Drei Vorgaben gab es: Die Teilnehmenden mussten Unterricht an der Musikschule haben, ihre Beiträge sollten solistisch sein (von Korrepetition abgesehen) und bei Anmeldeschluss durften sie nicht älter als 14 Jahre sein.
Fünf Interessenten hatten sich für diesen ersten Rudolf-Engelhorn-Preis angemeldet und so konnten alle Geldpreise vergeben werden, waren doch für den 1. Preis € 300,--, für den 2. Preis € 200,-- und für die Plätze 3 bis 5 je € 100,-- ausgelobt.
Den fünften Preis erhielt der neun Jahre alte Gitarrenschüler Tom Sturm, welcher drei kurze Stücke von Peter Autschbach und Heinz Teuchert auf der Gitarre mit schöner Dynamik und Phrasierung gestaltete. Das Besondere an Tom ist, dass er erst im Februar mit dem Gitarrenunterricht begonnen hatte und ein sehr schnelles Lerntempo vorlegt.
Den vierten Preis erhielt die inzwischen 15jährige Gesangsschülerin Sophia Farrell für ihre gelungenen Interpretationen von „Vienna“ von Billy Joel und „Slipping through my fingers“ der ehemaligen schwedischen Pop-Gruppe ABBA. Die neunjährige Klavierschülerin Mila Xia trug rhythmisch und musikalisch überzeugend ein Werk der französischen Komponistin Mel Bonis und des Volksmusik-Sammlers Bela Bartok vor. Dafür erhielt sie den dritten Preis. Ihre Schwester Nina Xia erspielte zur Begleitung des Korrepetitors Joachim Wagenhäuser mit dem 1. Satz aus Haydns Violinkonzert in G-Dur, in welchem auch bereits eine musikalisch sehr überzeugende Kadenz, also ein Soloteil der Violine zu hören war, den zweiten Preis.
Den ersten Preis erhielt Mia He, ebenfalls Klavierschülerin, für ihre überzeugenden Versionen des 1. Satzes aus der Sonate G-Dur op 49/2 von Ludwig van Beethoven und von „Primavera“ des italienischen Komponisten Ludovico Einaudi.
In der Jury waren neben dem Stifter Rudolf Engelhorn und der Schulleiterin Marion Adloff auch die drei Fachbereichsleiter Julia Schelter, Wolfgang Janich und Joachim Wagenhäuser vertreten.
Nach der ersten Runde haben die Jurymitglieder eine Evaluation durchgeführt und sich entschieden, den nächsten Rudolf-Engelhorn-Preis im kommenden Herbst mit einigen Änderungen in den Vorbedingungen für die Teilnahme und im Ablauf durch zu führen.